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Denkmäler in Unterwaldbehrungen

 


Kath. Filialkirche "St. Laurentius"

Unterwaldbehrungen
Laurenziusstraße 17

E(50.42539, 10.18114)

Chorturm mit doppelter Zwiebelhaube und Laterne, Langhaus mit Satteldach; Kirchhofmauer, 15./16. Jh.

Vor dem Bau der heutigen St.-Laurentius-Kirche existierte ein Vorgängerbau mit einem Chorturm aus dem 15. Jahrhundert. Als diese Kirche im Jahr 1612 für baufällig erachtet wurde, war ein Neubau erforderlich. Im Jahr 1616 wurde die heutige St.-Laurentius-Kirche errichtet, indem der Chorturm der Vorgängerkirche um ein Langhaus ergänzt wurde; der Oberbau stammt von 1716. In den Jahren 1939 und 1987 fanden Renovierungen der Kirche statt.

 


Grabstein

Unterwaldbehrungen

Laurenziusstraße 17

Am Sockel des Kirchturms 1652.

E(50.42533, 10.18143)

Am Sockel des Kirchturms 1652.

Nachdem der Stein die Jahreszahl 1652 und die Monogramme H W trägt, konnte aus den Matrikelbüchern des Pfarramtes Bastheim entnommen werden, dass es zwischen ca. 1600 und 1800 nur einzigen Namen mit H W gibt (Hartmann Wolfgang). Setzt man voraus, dass es sich um den Lehrer Wolfgang Hartmann handelt, steht die Jahreszahl 1652 in keinem Zusammenhang mit auffindbaren Daten. Es liegt die Vermutung nahe, dass der Stein nach dem Tod des Kindes Anna Hartmann (+14.2.1651) als Gedenkstein für die ganze Familie errichtet wurde. Es kann auch angenommen werden, dass es zu jener Zeit kaum üblich war, für einen „normalen“ Bürger einen Grabstein zu errichten. Hartmann war „ludirector = Schullehrer, also eine herausragende Persönlichkeit und der Stein wurde als Familiengrabmal weiter benutzt. 1688 starb die Tochter Susanne mit 24 Jahren, 1669 seine Ehefrau Anna und 1670 war er Lehrer in Unterwaldbehrungen.


Ehemalige Schule

Unterwaldbehrungen
Laurenziusstraße 15

E(50.42524, 10.18159)

Langgestreckter zweiteiliger Satteldachbau, historistisches Fachwerkgeschoss über hohem Steinsockel, im Kern 18. Jh., Pultdachanbauten, 1909

Der wunderschöne Fachwerkbau wurde im Rahmen der Dorferneuerung erst kürzlich renoviert.


Brunnenfassung

Unterwaldbehrungen
im Ortskern

E(50.42501, 10.18164)

Kreisförmig gemauert, mit Wappen des  Oberpropstes von Wechterswinkel Kotwiitz von Aulenbach und des Fürstbischofs Julius Echter von Mespelbrunn,  um 1600.
Im Rahmen der Dorferneuerung wurde der ganze Ortskern neu gestaltet.

 


Bildstock

Unterwaldbehrungen

Ringstraße 40
gegenüber vom Feuerwehrgerätehaus

E(50.42646, 10.18035)

Relief mit der Darstellung der Dreifaltigkeit, 1803

 


Bildstock

Unterwaldbehrungen
am Fuße des Dachsberges

E(50.42127, 10.18253)

Bildstock, schlichte Säule, darüber Sattelkämpfer mit Engelskopf unter ovalem Medaillon mit Kreuzigungsgruppe in Volutenrahmung, Bildstock, 1675

 

 


Bildstock

Unterwaldbehrungen
Ortsausgang nach Simonshof, Unterelsbacher Straße

E(50.42390, 10.17996)

Hauptrelief mit Kreuzigungsgruppe, seitlich St. Georg und St. Laurentius, Rückseite Kreuzabnahme, 1670

Wappen an der Säule: Johann Philipp von Schönborn.

     


Kreuzschlepper

Unterwaldbehrungen
Vor der Ringstraße 24 / Heidweg

E(50.42127, 10.18253)

Sandstein, reiche Rocaillenornamentik am Stock. Er stand unter der Linde vor Ringstraße 18. Gestiftet wurde er 1794 von Hans Caspar Seufert und dessen Ehefrau Elisabeth.

Inschrift: „Wer sein Creutz nicht auf sich nimmt und folgt mir nach ist meiner nicht werth. Alle die vorüber gehen betrachtet meine Schmerzen“.

       


Behauener Stein

Unterwaldbehrungen

Friedhofsmauer unterhalb des Leichenhauses

E(50.42307, 10.18183)

"Dieser Stein stand an der nord-östlichen Ecke des Schulsaales, Ringstraße 19, der vom Feldgeschworenen Josef Hemmert aus der Feldlage Gerlas (Artfeld) 1909 hierher versetzt wurde. Zum Vergleich beizuziehen ist das Wappen des Wechterswinkler Oberpropstes Gangolf Dienstmann 1472."
1962 kam er an den jetzigen Platz.

An anderer Stelle heißt es: „Ein Markstein zeigt ein Relief-Handbeil; stand früher an der Grenze von Ober- und Unterwaldehrungen, bildete wohl den Grenzpunkt ehemaliger Gerichtsbarkeit"

Anmerkung: Unterwaldbehrungen gehörte zur Zent Neustadt, Oberwaldbehrungen zur Zent Sondheim.


Friedhofskreuz

Unterwaldbehrungen

Am Dachsberg 4

E(5042256, 10.18175)

Sockel, 1. Hälfte 19.Jh., Kruzifix 19.Jh., Marienstatue, Sandstein, um 1900.

 


Hausfigur

Unterwaldbehrungen

Ringstraße 6

E(50.42404, 10.18182)

Auf der rückwärtigen Giebelseite des sieht man die Mutter Gottes im Glorienschein als Stuckarbeit. Das Bild stammt etwa aus 1895 - 1900. Es wurde gefertigt von dem in Unterwaldbehrungen gebürtigen Bildhauer Otto Seufert, der seinerzeit als Student an der Akademie für Bildende Künste in München weilte.

Über die Entstehung des Bildes erzählt man sich folgende Begebenheit:

Zum Geburtstag des Kaisers fand eine Ehrung der Veteranen des Krieges 1870/71 statt, wozu auch fir Feldzugteilnehmer aus Unterwaldbehrungen eingeladen waren und am Morgen mit Musik zum Dorf hinausgeleitet wurden. Seufert gab dabei einen Freudenschuß ab, der durch einen unglücklichen Zufall Justina Seufert im Weißschusterhäuschen (abgebrochen Haus Nr. 78) verletzte. Frau Seufert genas bald und aus Dankbarkeit über das gütige Schicksal gestaltete er das Mutter Gottes Bild. Seufert schlug später seine Werkstatt in der Feldscheune an der Simonshöfer Straße auf. Zeugen sind die noch dort liegenden Grabsteinfragmente.

 


Kreuzweg

Unterwaldbehrungen
Am Dachsberg

E(50.42235, 10.18210)

Stationen plus Einführungsstation mit Relief der Arma Christi am Beginn, jeweils ein Bildaufsatz (Relief) über Inschriftsockel, Station XII als Kalvarienberggruppe mit Maria und Johannes unter dem Kreuz, Sandstein, 1855, renoviert 1913 und 1991

Inschrift auf der Rückseite der Kreuzigungsgruppe: „Dieser Kreuzweg Jesu Christi von K(aspar) Joseph Bender und dessen am 18. Januar 1854 verlebten Ehefrau Ursula Bender gestiftet, von Johann Büttner zu Unterelsbach 1855 gefertigt und am 19. August 1855 von Herrn Hohw. Pater Ignaz Maier unter Assistenz von Herrn Friedrich und des Hochw. Kaplans Moritz eingeweiht“.


Kapelle

in Unterwaldbehrungen
Feldweg südlich des Ortes

Massiver Satteldachbau mit offenem Rundbogen zur kurzen Vorhalle, 17./18. Jh.

E(50.42238, 10.18040)

Massiver Satteldachbau mit offenem Rundbogen zur kurzen Vorhalle, 17./18. Jh.


Kreuzschlepper

Unterwaldbehrungen

Am Dachsberg unterhalb der Kapelle auf dem Weg nach Bastheim

E(50.41863, 10.18073)

1772. Früher hieß dieser Flurteil „In den Bergen“ und der Weg „Kaplanspfad“, weil der Kaplan von Bastheim auf seinem Weg zur Filiale nach Unterwald-behrungen zu Fuß hier vorbei kam.

 


Steinkreuz

Unterwaldbehrungen

Auf dem Dachsberg

E(50.42127, 10.18253)

375 m nördlich vom Steinkreuz in Bastheim links von einem Feldweg an einem Schlehengebüsch. Das Kreuz ist unterhalb der Arme abgebrochen und wurde jetzt mit einem Arm in einen Grundstein eingesetzt.
Vorderseite: Der Stein hat abgefaste Kanten und an Kopf und Armen Nasen. Ursprüngliche Höhe: 120-150 cm.
Über dieses Kreuz ist weiter nichts bekannt, als dass es mit dem Schwedenkrieg in irgendeinem Zusammenhang steht, so ein Hinweis von Altbürgermeister Heinrich Kirchner, Bastheim.
Amerikanische Panzer brachen das Kreuz unterhalb der Arme ab. Auf Veranlassung von Hauptlehrer Siegfried Sauer wurde das Kreuz mit einem Arm in eine Steinplatte einzementiert und so neu aufgestellt. (Schätzlein)

 


Holzkreuz

Unterwaldbehrugen

Holzkreuz

Mellrichstädter Straße /Abzweigung nach Bastheim

E(50.42277, 10.18879)

Durch Stiftung eines Heimkehrers konnte der Christuskörper erneuert werden. Eingeweiht wurde er 1947 durch den damaligen Kaplan Hermann Neu aus dem Rheinland.

 


Steinkreuz

Unterwaldbehrungen
Vor der Behrunger Straße 11

E(50.42633, 1017933)

 Am Sockel ovaler Kranz mit Inschrift "Es ist vollbracht", am Kreuzfuß Totenschädel, 1. Hälfte 19. Jh.


Kriegerdenkmal

Unterwaldbehrungen

Neben Ringstraße 6

E(50.42404, 10.18182)

Altarartiger Block mit Aufsatz in Formen des art deco, Relief Engel und toter Soldat, Aufsatz mit Inschrifttafel (Gefallene des 1. Weltkriegs), im Auszug der auferstandene Christus, 1924, seitlich Steintafeln für die Gefallenen des 2. Weltkriegs, 1949. Erbauer: Alfons Halbig, Mellrichstadt.

       

 

                                                                                       

 

 

 


Ensemble Unterwaldbehrungen

Umgrenzung: nördliche und östliche Ringstraße im Zuge des Scheunenrands, hintere Hofgrenzen der Anwesen Ringstraße 6-16 (gerade Nummern), westlicher Scheunenrand.

Das Ensemble umfasst das Dorf in seiner Scheunenumrahmung mit Zusatz der südlich unmittelbar anschließenden, im Hanglage über Kellern errichteten Reihe von Höfen. - Unterwaldbehrungen ist einem regelmäßigen Oval einbeschrieben, dessen Umriss durch die geschlossene Scheunenumrahmung klar gezeichnet erscheint. Die Ortsstruktur ist fischgrätenförmig: von der leicht S-förmig geschwungenen Durchgangsstraße gehen, nach Osten besonders zahlreich, Stichgassen ab, an denen die Bauernhäuser traufseitig gereiht sind. Diese Nebengassen, Wohnhöfen ähnlich, enden an der Scheunenumrandung in kleinen, platzartigen Erweiterungen. Die Mitte der Dorfanlage bildet der in sich eingegrenzte Kirchenbezirk. Dieser klaren und selten anzutreffenden Grundrissanordnung entspricht eine noch weitgehend ungestörte Bebauung aus Wohnhäusern, Wirtschaftsgebäuden und Scheunen in der gebietsüblichen Fachwerkbauweise. Bei den vielfach verputzten Wohnhäusern sind oftmals Zierformen des 17. bzw. 18. Jahrhunderts zu vermuten.

 

 

Fotos Hermann Leicht 1980


Fachwerkhäuser

in Unterwaldbehrungen
Laurenziusstraße 26 und 27

E(50.42607, 10.18097)

Die Fachwerkhäuser aus der Laurenziusstraße wurden im 17. bzw. 18. Jahrhundert erbaut. Im Fachwerkhaus der Laurenziusstraße 27 wurde im frühen 19. Jahrhundert das Erdgeschoss verändert.

Fotos Landratsamt


Traufseithaus

in Unterwaldbehrungen
Laurenziusstraße 32

E(50.42614, 10.19138)

Das Traufseithaus wurde im 17. bzw. 18. Jahrhundert erbaut. Das Obergeschoss ist mit Zierfachwerk versehen worden. Im Rahmen der Dorferneuerung erst kürzlich renoviert.

Foto Landratsamt


Fachwerkhaus

in Unterwaldbehrungen
An der Kirche 3

E(50.42510, 10.18121)

Das Fachwerkhaus wurde im 16. bzw. 17. Jahrhundert erbaut.

Foto Landratsamt


Fachwerkhäuser

in Unterwaldbehrungen
Biebrichshof 2 und 8

E(50.42592, 10.18187)

Die beiden Fachwerkhäuser (Biebrichshof 2 + 8)wurden im 17. bzw. 18. Jahrhundert erbaut.

Fotos Landratsdamt


Wohnhaus mit Zierfachwerk

in Unterwaldbehrungen
Göpeshof 3

E(50.42541, 10.18228)

Das neu renovierte Wohnhaus mit Zierfachwerk wurde 1752 erbaut.

Foto Landratsamt


Fachwerkhaus

in Unterwaldbehrungen
Ringstraße 8

E(50.42420, 10.18167)

Das Wohnhaus mit Fachwerkobergeschoss wurde im 17. Jahrhundert erbaut.

Foto Landratsamt


Wohnhaus mit Zierfachwerk

in Unterwaldbehrungen
Laurenziusstraße 5

E(50.42452, 10.18144)

Das Wohnhaus stammt aus dem 17. Jahrhundert.


Fachwerkhaus

Unterwaldbehrungen

Laurenziusstraße 7

E(50.42506, 10.18138)

Dorfgasthaus

Foto Landratsamt

Ehemalige Gemeindeschmiede

Unterwaldbehrungen

Laurenziusstraße 18

E(50.42537, 10.18178)

Treppenstein mit Inschrift 1629 – eiserne Pechpfanne zur Straßenbeleuchtung mittels pechgetränkter Strohkränze.



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